Coronakrise

Totaleinbruch der Hotellerie: Im April gingen die Logiernächte um über 90 Prozent zurück

Leere Betten: Die Hotellerie verzeichnete in der Coronakrise im April einen äusserst starken Rückgang der Anzahl Logiernächte. (Symbolbild)

Leere Betten: Die Hotellerie verzeichnete in der Coronakrise im April einen äusserst starken Rückgang der Anzahl Logiernächte. (Symbolbild)

Wie hart die Coronakrise die Hotellerie traf, offenbaren neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Für den  April verzeichnete die Branche einen Rückgang der Logiernächte von 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

(dpo) Insgesamt verzeichnete die Hotellerie im April 2,5 Millionen Logiernächte weniger gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode. Das entspricht einem Rückgang um 92,4 Prozent, wie aus einer Mitteilung des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom Montag hervorgeht. Die von ausländischen Gästen generierten Logiernächte haben dabei im April um ganze 96,3 Prozent abgenommen, diejenigen von inländischen Gästen um 87,3 Prozent.

Für die Monate Januar bis April 2020 verzeichnete die Hotellerie einen Rückgang der Logiernächte um rund 35 Prozent gegenüber der selben Vorjahresperiode. Die «stark negativen Ergebnisse» seien durch den aussergewöhnlichen Kontext der Coronapandemie bedingt, wie das BFS hervorhebt.

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