Getränkeindustrie

Thurella 2009 mit über 57 Millionen Franken Verlust

Verschärfter Verdrängungswettbewerb: Safthersteller Thurella (Archiv)

Verschärfter Verdrängungswettbewerb: Safthersteller Thurella (Archiv)

Der angeschlagene Obst- und Gemüsesafthersteller Thurella schliesst das Geschäftsjahr 2009 mit einem Verlust von 57,2 Millionen Franken. Der Rückzug aus den Geschäftsfeldern Zuckergundstoffe und Abfüllung zog Wertberichtigungen nach sich.

Der Umsatz der Thurella-Gruppe reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent, wie das Unternehmen am Hauptsitz im thurgauischen Egnach informierte. Trotz des grossen Jahresverlustes sei die Liquidität der Gruppe sichergestellt.

Der verschärfte Verdrängungswettbewerb und die Überkapazitäten in der Getränkeindustrie hätten 2009 nicht Halt gemacht vor Thurella, hiess es. Im November konnte die Gruppe ihre Eigenkapitalbasis um 22,5 Millionen Franken erhöhen.

Eine bereits eingeleitete Restrukturierung, das heisst die Konzentration auf das Kerngeschäft, werde 2010 konsequent fortgeführt, sagten die Spitzen von Thurella, zu der auch der Gemüsesafthersteller Biotta gehört.

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