Autoindustrie

Tesla braucht frisches Geld für Autos und Riesenfabrik

Ein Auto von Tesla an einer Ladestation. (Archiv)

Ein Auto von Tesla an einer Ladestation. (Archiv)

Der Elektroautobauer Tesla zapft Investoren an, um Geld für seine grossen Zukunftsprojekte zu besorgen. Die Ausgabe von 2,1 Millionen neuen Aktien soll mehr als 500 Millionen Dollar in die Kasse spülen.

Das Unternehmen kündigte am Donnerstag an, dass Tesla-Chef Elon Musk selbst Aktien für 20 Millionen Dollar kaufe. Der Firmengründer und Multimilliardär hält bereits Aktien im Wert von 6,7 Milliarden Dollar und ist mit rund 25 Prozent am Unternehmen beteiligt.

Die frischen Mittel will Tesla in den Bau einer Riesenfabrik für Hochleistungsakkus für Elektroautos in Nevada investieren. Das Projekt ist ein Schlüsselfaktor, damit das Unternehmen, das bislang noch hohe Verluste macht, einmal günstig genug produzieren kann, um profitabel zu werden.

Zudem soll ein Teil des Geldes in Teslas Vertriebsnetz, Ladestationen sowie die Entwicklung des für den Massenmarkt erschwinglichen Model 3 fliessen. Das Auto soll 2017 auf den Markt kommen.

Tesla war im vergangenen Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht, das Unternehmen muss für jedes verkaufte Auto etwa 4000 Dollar zuschiessen. Die Nachfrage nach den Elektro-Sportwagen ist dagegen gut, der Umsatz schoss zuletzt nach oben. Im Vergleich zu etablierten Auto-Herstellern verfügt Tesla nur über ein vergleichsweise dünnes Kapitalpolster.

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