Wirtschaft

Tabakkonzern Philipp Morris streicht in der Schweiz 200 Stellen

Der Hauptsitz von Philip Morris in Lausanne. Der Konzern möchte sich reorganisieren und zukünftig Zigaretten durch rauchfreie Produkte ersetzen.

Der Hauptsitz von Philip Morris in Lausanne. Der Konzern möchte sich reorganisieren und zukünftig Zigaretten durch rauchfreie Produkte ersetzen.

Der US-Tabakkonzern Philip Morris streicht in der Schweiz im Zuge einer Reorganisation erneut über hundert Arbeitsplätze. Bereits im Juli hat der Konzern in einer ersten Phase 150 Jobs gestrichen.

(dpo) Philip Morris streicht rund 200 Stellen in der Schweiz, wie der Tabakkonzern in einer Mitteilung vom Freitag bekannt gibt. Es handelt es sich um die zweite Phase einer angekündigten Reorganisation des Konzerns, in der Philip Morris Zigaretten vermehrt durch rauchfreie Produkte ersetzen will. In einer ersten Phase hat Philip Morris bereits im Juli 150 Stellen in der Schweiz gestrichen.

«Wir sind dabei, unser Unternehmen zu transformieren, um unsere Vision einer rauchfreien Zukunft so schnell wie möglich zu erreichen», lässt sich Charles Bendotti, Senior Vice President des Bereichs People and Culture von Philip Morris, in der Mitteilung zitieren.

Kantone Waadt und Neuenburg wurden informiert

Die endgültige Zahl der gestrichenen Stellen wird laut der Mitteilung vom Ergebnis der Konsultation mit den Mitarbeitern abhängen. Ungefähr 35 Prozent der in dieser Phase betroffenen Stellen würden an andere Standorte verlegt und den Mitarbeitern werde die Möglichkeit und Unterstützung einer Versetzung angeboten, so Philip Morris.

Der Tabakmulti hat laut Mitteilung die Behörden der Kantone Waadt und Neuenburg über den Stellenabbau an seinen Standorten informiert. Die Mitarbeiter der Schweizer Tochtergesellschaft Philip Morris S.A. sowie die Mitarbeiter der Produktion in Neuenburg seien vom Stellenabbau nicht betroffen, heisst es weiter.

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