Agrochemie

Syngenta muss Umsatzrückgang hinnehmen - Dollar belastet Ergebnis

Syngenta mit Umsatzrückgang

Syngenta mit Umsatzrückgang

Nach dem Rekordjahr 2008 sieht sich der Basler Agrochemiekonzern Syngenta nun mit negativen Währungseffekten konfrontiert. Trotz eines Umsatzrückgangs im ersten Quartal 2009 will das Unternehmen aber den Gewinn pro Aktien weiter steigern.

Syngenta erzielte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Umsatz von 3,6 Mrd. Dollar. Das entspricht einem Rückgang um 4 Prozent, wie der Konzern mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen wären die Verkäufe jedoch um 7 Prozent angestiegen.

Im Pflanzenschutz, in dem Syngenta Weltmarktführerin ist, sanken die Verkäufe um 3 Prozent auf 2,6 Mrd. Dollar. Wechselkursbereinigt wurde ein Plus von 8 Prozent verbucht. Beim Saatgut erzielte die Nummer 3 auf dem Weltmarkt einen Umsatzrückgang um 6 Prozent auf 1,05 Mrd. Dollar. hinnehmen. Zu konstanten Wechselkursen wurde dagegen eine Zunahme um 3 Prozent erzielt.

Syngenta-Konzernchef Mike Mack geht davon aus, dass der starke Dollar den operativen Jahresgewinn auf Stufe EBITDA um 150 bis 200 Millionen Dollar schmälert. Das sei mehr als erwartet, wie Mack gegenüber der Finanznachrichtenagentur AWP einräumte. Zwei Drittel der Währungsverluste habe Syngenta jedoch bereits durch Preiserhöhungen von durchschnittlich 8 Prozent kompensieren können.

Für das Gesamtjahr strebt Syngenta weiterhin ein Wachstum beim Gewinn pro Aktie an. Dieser erhöhte sich 2008 um 28 Prozent auf 14.63 Dollar. Über die angestrebte Steigerung in diesem Jahr macht der Konzern keine Angaben mehr. Das Ziel von 15 bis 20 Prozent hatte Syngenta im Februar fallen gelassen.

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