Der Betriebsgewinn (EBIT) liegt um rund zwei Drittel tiefer bei 5,7 Mio. Franken, wie Swisslog am Dienstag mitteilte. Die Aargauer Firma begründet diesen Einbruch mit einem «Einmaleffekt» im Geschäft mit der Spitallogistik: In der Division Healthcare gab es bei fahrerlosen Transportsystemen sowie schienengebundenen Fördersystemen Probleme bei der Einführung von neuen Funktionen. Dies führte zu Zusatzkosten von 5,8 Mio. Franken.

Ansonsten zeigt sich Swisslog mit dem Geschäftsjahr zufrieden: Die Umsatzabnahme von 8,9 Prozent auf 304,3 Mio. Fr. entspreche den Erwartungen, die Finanzlage sei solide. Für das Gesamtjahr senkt Swisslog wegen der Probleme in der Sparte Healthcare aber die Gewinnprognose.


Der Betriebsgewinn werde 30 Prozent tiefer liegen, statt wie bisher angenommen nur höchstens 10 Prozent. Dafür erwartet das Unternehmen einen leicht geringeren Umsatzrückgang von 5 Prozent statt von 5 bis 10 Prozent.