Wirtschaft

Swissgrid kündigt Änderungen bei Stromtarifen an

Schweizer Haushalte müssen 2021 nicht mehr Geld für die Leistungen der nationalen Netzgesellschaft zahlen.

Schweizer Haushalte müssen 2021 nicht mehr Geld für die Leistungen der nationalen Netzgesellschaft zahlen.

Während die Tarife für die Netznutzung im nächsten Jahr steigen, sinken jene für individuelle Systemdienstleistungen. Stromkonsumenten müssen unter dem Strich aber nicht mehr bezahlen.

(gb.) Die nationale Netzgesellschaft berechnet die Tarife für das Übertragungsnetz für das Jahr 2021 neu. Wie Swissgrid am Mittwoch mitteilte, steigen die Tarife für die Netznutzung gegenüber diesem Jahr zwischen 11 Prozent und 19 Prozent. Im Bereich der individuellen Systemdienstleistungen sinkt der Tarif für Wirkverluste um 40 Prozent, während der Tarif für Blindenergie um 22 Prozent steigt. Die Tarife für die allgemeinen Systemdienstleistungen bleiben konstant bei 0,16 Rappen pro Kilowattstunden.

Nach Angaben der nationalen Netzgesellschaft bleibt die finanzielle Belastung der Stromkonsumenten im Schnitt trotz der Änderungen unverändert. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4500 Kilowattstunden zahlt für die Leistungen von Swissgrid demnach weiterhin durchschnittlich 44 Franken pro Jahr. Das entspreche fünf Prozent der gesamten Stromkosten eines Haushalts.

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