In den ersten sechs Monaten 2012 hatte die Swiss einen Anstieg der Fluggäste von 4,5 Prozent erzielt.

Im Juli waren insbesondere Interkontinentalflüge begehrt, die 6,1 Prozent mehr Passagiere verzeichneten. Die Zahl der Flüge stieg um 0,9 Prozent auf 13'053, wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab.

Etwas tiefer als im Vorjahr lag die Auslastung, die von 89,2 auf 88,7 Prozent zurückging. Innerhalb des Lufthansa-Konzerns ist das immer noch ein Spitzenwert: Der durchschnittliche Sitzladefaktor der Gruppe lag im Juli bei 84,9 Prozent.

Allerdings dämpfte die Swiss in ihrer Mitteilung die Euphorie: Die hohe Auslastung lasse "keine Rückschlüsse auf eine positive Entwicklung der Ertragslage zu". Denn die Durchschnittserlöse stünden weiterhin unter Druck.

Unter den einzelnen Fluggesellschaften des Konzerns zeigte die Lufthansa mit 3,6 Prozent den stärksten Zuwachs an Passagieren. Dagegen brach die Zahl der Gäste bei Austrian Airlines um 5,6 Prozent ein.

Die Geschäfte der Frachtsparte liefen weiter schlecht: Lufthansa Cargo transportierte 144'000 Tonnen Frachtgut und damit 10,5 Prozent weniger als im Vorjahr.