Luftverkehr

Swiss steigert ihre Auslastung im Februar

Swiss Flugzeuge am Swiss Hauptsitz in Basel (Archiv)

Swiss Flugzeuge am Swiss Hauptsitz in Basel (Archiv)

Die Auslastung der Fluggesellschaft Swiss ist im Februar gestiegen: Insgesamt verbesserte sie sich im Vorjahresvergleich um 5 Prozentpunkte auf 77,2 Prozent, wie die Swiss-Mutter Lufthansa mitteilte. Das Angebot wurde gesamthaft um 1,3 Prozent erhöht.

Auf der Langstrecke verbesserte sich die Auslastung der Swiss im Februar auf 82,6 Prozent (+7,2 Prozentpunkte). Gleichzeitig wurden die Kapazitäten im Interkontinentalverkehr um 3,4 Prozent reduziert.

Bei den Kurzstrecken-Flüge übertraf der Absatzanstieg die Angebotsausweitung. Der so genannte Sitzladefaktor (Auslastung) erhöhte sich um 1,9 Prozentpunkte auf 67,2 Prozent. Die Kapazitäten wurden im Europaverkehr um 9,7 Prozent erhöht.

Das Kerngeschäft der Lufthansa litt im Februar unter dem eintägigen Streik der Piloten. Die Lufthansa Passage zählte nur 3,51 Mio. Passagiere, 7,2 Prozent weniger als im von der Rezession gekennzeichneten Februar 2009, wie Lufthansa mitteilte.

Wegen des Streiks waren am 22. Februar und den folgenden Tagen über 2000 Flüge ausgefallen. Die Fluggäste mussten auf Lufthansa-Töchter oder auf konkurrierende Fluggesellschaften ausweichen.

Konzernweit profitierte Lufthansa jedoch von den Übernahmen von Austrian Airlines und British Midland. Die Zahl der Passagiere legte um knapp ein Fünftel auf 5,6 Mio. zu. Die Auslastung ging jedoch um 0,3 Prozentpunkte leicht auf 72,1 Prozent zurück.

Lufthansa-Konkurrent Air France-KLM verbuchte für Februar einen Verkehrsrückgang um 0,6 Prozent. Bei British Airways stieg die Zahl der verkauften Sitzplatzkilometer dank der wieder anziehenden Nachfrage um 1,1 Prozent.

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