Uhrenindustrie

Swatch peilt neues Rekordergebnis im laufenden Jahr an

China ist ein enormer Wachstumsmarkt für Swatch, so Hayek (Symbolbild)

China ist ein enormer Wachstumsmarkt für Swatch, so Hayek (Symbolbild)

Nach den Einbussen im vergangenen Jahr peilt der Uhrenkonzern Swatch heuer ein neues Rekordergebnis an. «Wenn es so weitergeht wie bisher, sind 6 Mrd. Fr. Umsatz die unterste Grenze», sagte Konzernchef Nick Hayek in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag».

Die ersten vier Monate von 2010 seien extrem gut gelaufen, und zwar in allen Teilen der Welt: "Wir sind zweistellig gewachsen gegenüber dem Vorjahr, obwohl die Wechselkurse problematisch waren", sagte Hayek. Die Verkäufe lägen sogar über dem bisherigen Rekordjahr 2008.

Im letzten Jahr hatte Swatch einen Umsatzrückgang um 8,1 Prozent auf 5,42 Mrd. Fr. hinnehmen müssen. Der Reingewinn war um 8,9 Prozent auf 763 Mio. Fr. geschrumpft.

Grosse Chancen sieht Hayek in China: Es gebe 300 Millionen Chinesen, die heute eine Swatch kaufen könnten. "Tun das nur 2 Prozent von ihnen, müssten wir 6 Millionen Swatch-Uhren herstellen. Dann müsste ich in der Schweiz eine zusätzliche Fabrik bauen", sagte Hayek.

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