Auf die Lösung mit vier Fasern hatten sich die wichtigsten Akteure im Schweizer Telekommarkt Anfang Oktober geeinigt. Man könne auf verschiedene Arten mehrere Fasern ziehen, sagte der Chef des Telekomkonzerns im Interview mit dem "Tages-Anzeiger". "Je nachdem steigen die Kosten um 30 bis 50 Prozent."

Wichtig sei für Sunrise aber ein anderer Punkt der Einigung, sagte Brand. Nämlich dass alle Anbieter auf zwei verschiedene Weisen auf das Glasfasernetz zugreifen können.

Sunrise könnte also Leistungen von der Konkurrentin Swisscom oder den Elektrizitätswerken beziehen - oder in den Ortszentralen für das Glasfasernetz ihre eigene Elektronik installieren.

Bis jetzt seien dies aber nur unverbindliche Versprechen, zeigte sich Brand skeptisch. "Wir werden sehen, ob die Grundsätze auch in der Realität umgesetzt werden."