Die Suisa bestätigt entsprechende Recherchen der Zeitung «Der Sonntag». Noch unklar ist, wie teuer die Gebühr werden soll. Man befinde sich in einem frühen Status der Verhandlungen und könne diese nicht kommentieren, sagt Suisa-Sprecher Martin Wüthrich.

Gleichzeitig kämpft die Suisa mit Nutzervertretern um eine Kopiergebühr, die auf Mobiltelefonen erhoben werden soll. Die eidgenössische Schiedskommission hat diese unlängst bei 25 Rappen pro Gigabyte Speicher festgelegt und angeordnet, dass die Gebühr rückwirkend ab 2010 gelten soll.

Berechnungen des «Sonntag» zufolge dürfte die Suisa alleine für die im vergangenen Jahr verkauften iPhones etwa fünf Millionen Franken an Kopierabgaben einnehmen. Noch ist der entsprechende Tarif jedoch nicht rechtskräftig. Voraussichtlich werden die Nutzerverbände den Gang ans Bundesverwaltungsgericht beschliessen. (rsn)