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Strukturbereinigung: Actelion plant Abbau von bis zu 75 Stellen

Der markante Actelion-Hauptsitz von Herzog & de Meuron in Allschwil: Das Baselbieter Biotechunternehmen ging mit dem US-Konzern Johnson & Johnson zusammen. (Archiv)

Der markante Actelion-Hauptsitz von Herzog & de Meuron in Allschwil: Das Baselbieter Biotechunternehmen ging mit dem US-Konzern Johnson & Johnson zusammen. (Archiv)

Beim Baselbieter Pharmaunternehmen Actelion kommt es zu einem Stellenabbau. Betroffen sind bis zu 75 Jobs.

Keine guten Nachrichten gibt es heute für die Angestellten von Actelion. Keine zwei Jahre nach dem Zusammengehen mit Johnson&Johnson gehen Jobs verloren. Dies teilte die Firma mit. Betroffen sind bis zu 75 Stellen beim Hauptsitz in Allschwil.

Diese Zahl ist noch nicht definitiv, noch seien Verhandlungen mit den Gewerkschaften im Gang. In den nächsten zwei Jahren sollen gewisse Funktionen von Actelion in die Strukturen von Janssen eingegliedert werden, heisst es in der Mitteilung. Janssen ist die Pharmadivision von Johnson&Johnson. 

IT und HR betroffen

Betroffen sind vorwiegend IT-, HR- und Finanzjobs in Allschwil, sagt ein Sprecher auf Anfrage. Werden tatsächlich 75 Stellen abgebaut, sind 2020 noch rund 450 Mitarbeiter im Baselbiet tätig. Die Firma geht davon aus, dass gewisse Mitarbeiter an anderen Orten innerhalb von Johnson&Johnson eingesetzt werden können. Man hofft so, dass die Anzahl der Kündigungen möglichst klein sein wird. Actelion plan einen Sozialplan für die Betroffenen auszuarbeiten.

Der Abbau habe keinen  Einfluss auf die Bedeutung des Unternehmensstandortes Allschwil, schreibt Actelion. Er werde auch künftig wichtig sein.

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