Damit soll eine Klage von Investoren abgewendet werden. Die Grossaktionäre Carl Icahn und Darwin Deason hatten kritisiert, mit der 6,1 Milliarden Dollar schweren Übernahme werde Xerox zu niedrig bewertet. Der Mitteilung zufolge ging Xerox nun auf Fujifilm zu, um bessere Konditionen für die Aktionäre auszuhandeln. Der japanische Konzern habe darauf aber noch nicht reagiert.

Xerox und das bestehende Gemeinschaftsunternehmen Fuji Xerox sollten eigentlich zusammengelegt werden. Damit wollen die beiden Unternehmen der sinkenden Nachfrage nach Bürodruckern gerecht werden und Kosten sparen. Xerox macht seit längerem zu schaffen, dass im Zeitalter von Smartphones und Tablets weniger Ausdrucke nötig sind.

Am Wochenende hatte ein New Yorker Richter den Verkauf mit einer einstweiligen Verfügung gestoppt, weil er einen Interessenskonflikt bei Jacobson sah. Der Xerox-Chef habe von Plänen gewusst, ihn abzulösen und habe durch den Deal mit den Japanern seinen Job sichern wollen, argumentierte der Richter.