Zahnimplantate

Straumann mit weniger Umsatz und Gewinnsprung dank Sondereffekt

Präzision ist gefragt: Eine Straumann-Mitarbeiterin bei der Arbeit (Archiv)

Präzision ist gefragt: Eine Straumann-Mitarbeiterin bei der Arbeit (Archiv)

Der Zahnimplantatehersteller Straumann hat im ersten Halbjahr 2012 an Umsatz eingebüsst. Zwar konnte das Unternehmen in Nordamerika und in den Schwellenländern wachsen, doch wegen des Rückgangs in Europa liegen die Verkäufe um 1,5 Prozent tiefer bei 361,7 Mio. Franken.

In Lokalwährungen hätte das Unternehmen den Umsatz auf Vorjahresniveau halten können, wie es am Dienstag mitteilte. Der Reingewinn stieg dank eines Sondereffekts im Vorjahr um rund 14 Prozent auf 43,8 Mio. Franken. Straumann hatte eine Wertminderung vorgenommen. Ohne diesen Sondereffekt wäre der Gewinn zurückgegangen.

Auf operativer Ebene weist Straumann ein Ebit aus von 53,3 Mio. Franken (+37 Prozent). Analysten hätten allerdings mit besseren Zahlen gerechnet. Gemäss Straumann drückten unter anderem die Kosten für den Ausbau des Vertriebs auf die Gewinne.

Für das Gesamtjahr gibt sich Straumann zurückhaltend. Der Markt für Zahnersatz dürfte bestenfalls stabil bleiben. Die Gruppe erwartet zwar, den Markt zu übertreffen. Doch im Vergleich zu früheren Angaben liegen die Wachstumsaussichten tiefer.

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