Grosshandel

Steigende Produzenten- und Importpreise wegen teurerem Erdöl

Konsumenten mussten für Benzin tiefer in die Tasche greifen (Symbolbild)

Konsumenten mussten für Benzin tiefer in die Tasche greifen (Symbolbild)

Teureres Erdöl und teurere Metalle haben die Preise im Schweizer Grosshandel weiter steigen lassen. Im April kletterten die Produzenten- und Importpreise gegenüber März um 0,6 Prozent. Der Index erreichte 107,5 Punkte (Mai 2003 = 100).

Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich die Preise um 0,8 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Die Produzentenpreise erhöhten sich zum Vormonat um 0,5 Prozent (Vorjahr: +0,3 Prozent). Dieser Index misst die Preise für im Inland hergestellte Produkte ab Werk.

Insbesondere Benzin, Diesel und Heizöl sowie Stahl und Schrott wurden teurer. Aufgeschlagen haben unter anderem auch Schlachtschweine, Schweinefleisch, Produkte aus Nicht-Eisenmetallen und elektrische Haushaltsgeräte.

Billiger wurden dagegen Milch und Milchprodukte, Schlachtkälber oder Futtermittel. Auch die Preise für Elektromotoren, Generatoren und medizinische Geräte gaben nach.

Genauso wie die Inlandpreise legten im April auch die Importpreise um 0,7 Prozent im Vergleich zum März zu. Steigende Preise gab es bei Erdöl, Benzin, Diesel und Heizöl, Stahl, Stahlprodukte sowie Nichteisen-Metallen. Tiefere Preise stellte das BFS beispielsweise bei Wein, Schuhen, Radios und Fernsehern fest.

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