Am starken Jahr für die Schweizer Aktien änderte sich aber nicht mehr viel. Während der Schwergewichte-Index SMI um rund 20 Prozent zulegte, sind es beim breiteren SPI gut 24 Prozent.

Am letzten Handelstag 2013 sei wie gewohnt nicht mehr viel los gewesen, da sich viele Marktteilnehmer in den Ferien befänden, hiess es im Handel. Allenfalls kam es vereinzelt zu etwas Kurspflege, dem so genannten "Window Dressing".

Der SMI schloss 0,23 Prozent tiefer auf 8202,98 Punkten. Der gekappte Swiss Leader Index (SLI) gab 0,21 Prozent auf 1257,29 Zähler und der SPI 0,16 Prozent auf 7838,00 Punkte nach.

UBS und Swatch belastet

Abwärts ging es unter anderem für UBS (-0,9 Prozent). Der Grossbank droht erneut Ungemach aus den USA. Ein New Yorker Gericht hat am Wochenende entschieden, dass gegen die UBS nun Kollektiv-Verfahren möglich sind. Die Bank wird der vermuteten Verschleierung von Risiken auf dem US-Hypothekenmarkt verdächtigt.

Auch die Titel der Konkurrentin CS und jene des Rückversicherers Swiss Re kamen unter Druck (je -0,8 Prozent). Die beiden Valoren entwickelten sich aufs Jahr gesehen besser als der Leitindex SMI; UBS lagen mit einem Plus von rund 19 Prozent im Trend.

Grössere Verluste verzeichneten auch Swatch (-0,8 Prozent) nach dem Brand vom Sonntag in einem Uhrenwerk der zu Swatch gehörenden Uhrenfabrik Eta in Grenchen SO. Für die Swatch-Aktie sei die Nachricht unzweifelhaft negativ, hiess es in einer Einschätzung der Bank Vontobel. An den längerfristigen Aussichten für Umsatz und Margen ändere sich aber nichts.

Bei den Gewinnern hatten mit SGS (+1,5 Prozent) konjunktursensitive Papiere am Schluss die Nase vorn. Die Schweizer Börse bleibt die nächsten Tage geschlossen und wird am Freitag zum ersten Mal im neuen Jahr wieder geöffnet.