Der Bruttogewinn betrug 356 Mio. Franken, was einem Rückgang von 7 Prozent entspricht. Ohne die Währungseinflüsse wäre der Bruttogewinn indes um 11 Prozent gestiegen, teilte Panalpina am Donnerstag mit. Dabei hätten alle Segmente und alle Regionen währungsbereinigt zulegen können, heisst es weiter.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen war ebenfalls leicht rückläufig. Gegenüber dem Vorjahr ging dieser von 59,4 auf 54,2 Mio. Franken zurück. 14 Mio. Franken verlor Panalpina wegen des starken Frankens, schreibt der Logistikkonzern. Der Konzerngewinn ging - ebenfalls währungsbeeinflusst - leicht von 33,7 Mio. Franken im dritten Quartal 2010 auf 31,7 Mio. Franken.

"Unser Fokus auf nachhaltiges, profitables Wachstum beginnt sich auszuzahlen", liess sich Panalpina-Chefin Monika Ribar zitieren. Panalpina habe gute Fortschritte gemacht bei den Volumen während gleichzeitig der Bruttogewinn hoch geblieben sei. Zudem habe das Unternehmen speziell in der Luftfracht den Rückstand deutlich verringert.

Turnaround geglückt

Panalpina scheint nun 2011 definitiv die Wende geschafft zu haben. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres waren sowohl das Betriebsergebnis (EBIT) sowie der Konzerngewinn in den roten Zahlen. Der Logistikspezialist gibt sich vorsichtig optimistisch.

Die Annahmen zur Marktentwicklung passte das Unternehmen leicht nach unten an: Man gehe nun von einem Nullwachstum für die Luftfracht und einem Plus von 4 bis 5 Prozent für die Seefracht aus.