Bahnindustrie

Stadler erhält weiteren Auftrag aus Ungarn

In den Stadler-Fabriken werden weitere Züge für Ungarn produziert. (Archivbild)

In den Stadler-Fabriken werden weitere Züge für Ungarn produziert. (Archivbild)

Der Bahnbauer Stadler Rail hat von der ungarischen Eisenbahngesellschaft MAV-START erneut einen Folgeauftrag für die Lieferung von 21 neuen Doppelstock-Triebzügen des Typs KISS erhalten.

Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 313 Millionen Franken, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst.

Der ungarische Bahnbetreiber schöpft damit das Kontingent eines bereits 2017 geschlossenen Rahmenvertrages über insgesamt 40 Doppelstocktriebzüge vollständig aus. Ein erster Vertrag über elf Züge wurde im August 2017 abgeschlossen, im Dezember 2018 wurden bei einer zweiten Bestellung weitere acht Fahrzeuge bestellt.

Die Auslieferung des 40. und letzten Zuges ist für Ende 2022 vorgesehen, wie es weiter hiess. Die 156 Meter langen Züge bestehen aus jeweils sechs Wagen und bieten 600 Fahrgästen Platz. Sie können auf den modernisierten Strecken in Ungarn bis zu 160 Stundenkilometer schnell fahren, sind klimatisiert und mit WLAN ausgestattet.

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