Teuerung

Stabile Preise im September - Jahresteuerung rückläufig

Schweizer mussten im September nicht tiefer ins Portemonnaie langen (Symbolbild)

Schweizer mussten im September nicht tiefer ins Portemonnaie langen (Symbolbild)

Die Preise sind in der Schweiz im September gegenüber dem Vormonat stabil geblieben. Im Jahresvergleich setzt sich jedoch der seit sieben Monaten rückläufige Trend fort. Die Jahresteuerung sank um 0,9 Prozent.

Dieser Rückgang ist nur leicht höher als noch im August. Markanter resultierte das Minus im Juli, als der Rückgang der Jahresrate 1,2 Prozent betrug.

Im September blieb der Landesindex der Konsumentenpreise bei 103,1 Punkten, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Das stabile Ergebnis beinhaltet teilweise gegenläufige Tendenzen.

Deutlich gesunken sind etwa die Kosten für Heizöl. Zum Vormonat betrug hier das Minus 5,6 Prozent, zum Vorjahr 40,6 Prozent. Auch Benzin wurde billiger. Auffällig, vor allem im Jahresvergleich, sind die Rückgänge bei den Preisen für Computer und Fernsehgeräte.

Dagegen stiegen etwa die Kosten für Schul- und Berufsbildung im Vergleich zum Vormonat. Nachdem die Rabattaktionen ausgelaufen sind, wurden im September auch bei Möbeln und Einrichtungsartikeln Preiserhöhungen registriert. Leicht angezogen haben auch die Kosten für Mahlzeiten in Restaurants und Cafés.

Unterschiedliche Entwicklungen gab es bei den Nahrungsmitteln. Teurer wurden verschiedene Sorten von Gemüse und Früchten wie etwa Tomaten oder Bananen. Günstiger wurden dagegen beispielsweise Kartoffeln und Salatgemüse.

Der Preisanstieg bei den Inlandgütern betrug im Monatsvergleich lediglich 0,1 Prozent. Die importierte Ware verbilligte sich um 0,3 Prozent.

Deutlicher ist die Differenz im Jahresvergleich mit einer Verteuerung von 0,9 Prozent bei den Schweizer Gütern und einer Preissenkung von 5,5 Prozent bei den Importprodukten.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1