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«St. Galler Tagblatt» zieht Konsequenzen aus Inserate-Rückgang

Ein St. Galler Tagblatt liegt über einer Thurgauer Zeitung

Ein St. Galler Tagblatt liegt über einer Thurgauer Zeitung

Das «St. Galler Tagblatt» und seine Regionalausgaben erscheinen ab dem 7. Juli wegen Inseraterückgangs mit einem gemeinsamen Mantelteil, der nur noch aus zwei statt wie heute aus vier Bünden besteht. Weniger Umfang bedeutet auch weniger Redaktoren und Redaktorinnen.

Über alle Ressorts und Standorte hinweg werde die Redaktion um zehn Stellen kleiner, schreibt "St. Galler Tagblatt"-Chefredaktor Philipp Landmark in der Freitagsausgabe. Dies solle wo immer möglich über natürliche Fluktuationen erreicht werden. Auslöser der Überarbeitung und Straffung des Mantelteils ist der Rückgang der Inserateseiten.

Die bisherige Gliederung mit einer täglichen Wirtschaftsseite und einer mehrmals wöchentlich erscheinenden separaten Seite "Wirtschaft Ostschweiz" wird aufgehoben - die beiden Wirtschaftsressorts werden fusionieren. Ab 7. Juli gibt es nur noch eine Börsenseite statt wie heute zwei.

Neu organisiert wird insbesondere die Kultur im Mantel und in den beiden grössten Lokalausgaben "Tagblatt Stadt St. Gallen/Gossau" und "Thurgauer Zeitung". Die dafür zuständigen Redaktorinnen und Redaktoren werden ins Ressort "Focus" integriert, dem im Mantelteil die neue Seite "Ostschweizer Kultur" angegliedert wird. Kulturschaffende setzen sich mit einer Petition für den Erhalt von "Regionalkultur Thurgau" sowie "Stadtkultur St. Gallen" ein. Urheber der Bittschrift ist der Thurgauer Künstler und Dozent Alex Meszmer.

Geschäftsleitung und Chefredaktion seien überzeugt, mit den geplanten Massnahmen die wirtschaftliche Situation des "St. Galler Tagblatts" und seiner Regionalausgaben zu stärken und für kommende Herausforderungen fit zu machen, schreibt Chefredaktor Landmark.

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