Auto-Krise

Sportwagenhersteller Spyker verlängert Angebot für Saab

Lichter bei Saab noch nicht ausgegangen

Lichter bei Saab noch nicht ausgegangen

Der niederländische Sportwagenhersteller Spyker hat sein Kaufangebot für die schwedische General-Motors-Tochter Saab bis auf weiteres verlängert. Das teilte das Unternehmen wenige Stunden vor Ablauf der ursprünglichen Frist am Abend mit.

Zuvor hatte Schwedens Regierung die Offerte einen kleinen Hoffnungsschimmer genannt. Erst am Freitag waren die Gespräche über eine Rettung der Opel-Schwester als gescheitert erklärt worden. GM kündigte daraufhin eine geordnete Abwicklung von Saab an.

Am Wochenende erhielt GM aber von mehreren Seiten Anfragen zu Saab. Jede von ihnen werde nun geprüft, erklärte der US-Konzern. Kurz zuvor hatte Spyker bekanntgegeben, ein neues Angebot abgegeben zu haben, worin elf Vorschläge enthalten seien. Damit sollten die Probleme, die bei den Verhandlungen aufgetaucht seien, aus dem Weg geräumt werden.

Falls GM dennoch an der Abwicklung von Saab festhält, will Schwedens Regierung 542 Millionen Kronen (rund 80 Millionen Franken) bereitstellen, um den Prozess für die Beschäftigten abzumildern. Von der Schliessung des 60-jährigen Unternehmens wären 3400 Arbeitsplätze und 1100 Händler bedroht.

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