Krankenversicherung

Spitalrechnungen belasten Resultat der Krankenkasse Groupe Mutuel

Das Logo der Groupe Mutuel

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Der Krankenversicherer Groupe Mutuel aus Martigny hat 2013 in der Grundversicherung rote Zahlen geschrieben. Den Ausschlag dafür gab eine gemäss Communiqué vom Dienstag beispiellose Steigerung bei den Spitalkosten.

Durch die Einführung der Fallpauschalen 2012 sei ein regelrechter Rechnungsstau entstanden, Spitalrechnungen seien darum erst im Jahr 2013 beglichen worden. Das habe die Kosten in der Grundversicherung um 15 Prozent verteuert, schreibt die Krankenkasse.

Die Grundversicherung schloss mit einem Verlust von 128 Mio. Franken. Im Vorjahr war noch ein Gewinn von 9,4 Mio. Fr. geblieben. Der Umsatz in dieser Sparte stieg gleichzeitig um 5,4 Prozent auf 3,2 Mrd. Fr. und die Zahl der Grundversicherten nahm um 2,8 Prozent auf 1,2 Millionen zu.

Die roten Zahlen und das Umsatzwachstum der Grundversicherung fanden auch im Resultat des ganzen Konzerns ihren Niederschlag. Der Umsatz wuchs von 4,4 Mrd. auf 4,6 Mrd. Fr. und der Gewinn brach von 151,6 Mio. auf 14,9 Mio. Fr. ein. Die Gesamtzahl der Versicherten im Konzern war im Januar gleich hoch wie im Januar 2013.

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