Spielwaren

Spielzeughersteller Lego trotzt der weltweiten Wirtschaftskrise

Lego mit gesteigertem Gewinn

Lego mit gesteigertem Gewinn

Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise hat der dänische Spielzeughersteller Lego im ersten Halbjahr seinen Gewinn deutlich gesteigert. Das Unternehmen verdiente unter dem Strich 684 Mio. dänische Kronen (rund 140 Mio. Franken) wie Lego mitteilte.

Im ersten Halbjahr 2008 hatte der Gewinn 427 Mio. dänische Kronen betragen. Der Umsatz des traditionsreichen Spielzeugherstellers stieg um 23 Prozent.

Besonders hoch seien die Verkäufe in Nordamerika, Mittel- und Osteuropa gewesen, gab das Unternehmen bekannt. Nach wie vor würden die klassischen Lego-Produkte, einfache bunte Plastik-Bausteine, am meisten gekauft.

Lego hat schwere Zeiten hinter sich. Das dänische Unternehmen hatte sich mit kostspieligen Aktivitäten wie den Legoland-Parks verzettelt, während gleichzeitig der Boom bei den elektronischen Spielen die Bausteine vom Markt zu drängen drohte.

Millionenverluste waren die Folge - bis sich Lego aufs Bauklotz-Kerngeschäft besann. Zugleich verlagerte Lego einen Grossteil seiner Produktion ins Ausland - in Fabriken in Tschechien und Ungarn.

Heute ist Lego der Branchenprimus unter Europas Spielwarenkonzernen. Erfolge verbuchen sowohl traditionellere Serien wie Lego City, Lego Castle oder Duplo als auch solche, die von Filmen wie "Batman", "Star Wars" oder "Indiana Jones" inspiriert wurden.

Im Januar unterzeichnete Lego Verträge mit Disney Pixar über den für 2010 geplanten Vertrieb von Spielen, die auf Kino-Rennern wie "Toy Story" oder "Cars" basieren.

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