Diese Sparten sollen den Konzern nach vorne bringen, sagte Unternehmenschef Kazuo Hirai am Mittwoch bei der Vorlage der neuen Strategie. Anfangs habe der Umbau im Mittelpunkt gestanden. Im nächsten Geschäftsjahr ab April gehe es darum, Gewinne zu erzielen und in Wachstum zu investieren.

Der kriselnde Konzern hat seine Produktpalette bei Handys und Fernsehern verkleinert, um Kosten zu sparen. Vor allem das schwache Smartphone-Geschäft hatte Sony immer tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Einen Abschied vom TV- und Smartphone-Geschäft schloss Hirai nicht aus. Hier haben die Japaner im Preiskampf mit billigeren Anbietern aus Asien Federn lassen müssen und verloren auch Anteile an die Marktführer Apple und Samsung.

Das laufende Geschäftsjahr wird Sony nach eigenen Angaben mit dem sechsten Nettoverlust in sieben Jahren abschliessen. Allerdings dürfte das Minus mit umgerechnet knapp 1,4 Mrd. Fr. geringer ausfallen als ursprünglich angenommen, wie der Konzern bereits Anfang des Monats mitgeteilt hatte.

Auch andere japanische Technologie-Riesen leiden unter dem Preiskampf und versuchen mit einer Neuausrichtung die Wende. So konzentriert sich etwa Panasonic zunehmend auf das Geschäft als Autozulieferer.