Das Jugendprogramm JUP des Kantons Solothurn muss knapp 200 Stellenprozente abbauen. Wie aus einem Bericht des Regionaljournals von Radio DRS hervorgeht, sind vier Personen von den Sparmassnahmen betroffen.

Der Grund für diesen Stellenabbau liegt nicht darin, dass die Personen schlecht gearbeitet haben sondern in der rückläufigen Nachfrage. Im JUP werden Jugendliche betreut, die eine Lehrstelle suchen oder diese abbrechen. In diesem Jahr bietet es 100 und im nächsten noch 80 Plätze an.
Da zurzeit die geburtenschwachen Jahrgänge aus der Schule kommen, sinkt die Nachfrage nach der Dienstleistung des JUP. Ausserdem haben die sich die Solothurner Lehrbetriebe anscheinend den Appell des Kantons zu Herzen genommen, denn sie bieten trotz Wirtschaftskrise genügend Lehrstellen an.

Den rauen Wind der Wirtschaftskrise spüren aber all jene Jugendlichen, die nach ihrer Lehre eine Stelle suchen. Zehn Prozent von ihnen werden nach ihrem Lehrabschluss arbeitslos. (fhe)