Gemäss einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK haben 30 Prozent der Befragten die Absicht, mehr als 200 Franken auszugeben. Dabei zeigen sich die Männer den Sprösslingen gegenüber grosszügiger als die Frauen. Der durchschnittliche Schweizer Mann lässt sich die Spielwaren unter dem Christbaum 290 Franken kosten. Das ist ein Fünftel mehr als die Frauen mit 240 Franken.

Beim Einkauf für die Kleinen geben die meisten dem Bummel durch die Spielwarenabteilung den Vorzug. Der Online-Anteil beträgt bei den Spielwaren im Weihnachtsgeschäft noch immer weniger als 10 Prozent, wie GfK in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Knapp zwei Drittel der Befragten kaufen sowohl online als auch im Laden ein. Rund ein Drittel kauft weiterhin nur im Laden ein. Der Anteil jener die Weihnachtsgeschenke nur im Internet einkaufen, ist seit drei Jahren mit 4 Prozent stabil. Derweil ist der allgemeine Online-Konsum für das Gesamtjahr 2017 steigend.

Weniger Kurzentschlossene

Mit dem Spielzeugeinkauf haben es die Erwachsenen in diesem Jahr eiliger als auch schon. Der Anteil jener, die zwei Wochen vor dem Fest noch keine Spielwaren gekauft hatten, ist erstmals seit drei Jahren ist zurückgegangen. 22 Prozent, also jeder fünfte Haushalt, kaufen im stationären Handel kurzfristig ein.

Die aus Amerika importierte Rabattaktion "Black Friday" war auch im Spielwarengeschäft erfolgreich. 14 Prozent der Schweizer Haushalte haben am Aktionstag Spielwaren eingekauft, 4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Unterschiede gibt es dabei in den Sprachregionen: in der Westschweiz gaben 19 Prozent an, von der Verkaufspromotion "Black Friday" profitiert zu haben, in der Deutschschweiz nur 12 Prozent.