Unbekannte hatten eine bekannte Schwachstelle ausgenutzt und in der Neujahrsnacht die Namen und Telefonnummern von 4,6 Millionen Nutzern im Internet veröffentlicht. Über die Smartphone-App lassen sich Bilder verschicken, die für den Empfänger nur kurz sichtbar sein sollen.

Die FTC bemängelte, das Unternehmen könne dieses Versprechen nicht einhalten. Die Fotos könnten über Apps von Drittanbietern gespeichert werden. Snapchat müsse seine Nutzer darüber informieren, forderte die Behörde und drängte das Unternehmen zu einem Vergleich. Ein Datenschutz-Experte wird dem App-Entwickler nun auf die Finger schauen.

"Einige Dinge haben nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die ihnen zugestanden hätte", erklärte Snapchat in einem Blogeintrag. Dazu gehöre die präzisere Kommunikation mit den Nutzern. Die Formulierungen seien bereits grossteils geändert worden. "Und wir investieren weiterhin kräftig in Sicherheit und Gegenmassnahmen, um Missbrauch vorzubeugen."