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SMI steigt nach US-Konjunkturdaten stark an

SMI gewinnt 2,28 Prozent

SMI gewinnt 2,28 Prozent

Der Schweizer Aktienmarkt hat den steilen Anstieg der letzten Tage fortgesetzt und klar fester geschlossen. Dabei konnte der Leitindex SMI vor allem gegen Handelsende hin stark zulegen.

Dies nachdem die höher als erwartet gestiegene Zahl der US-Hausverkäufe an den Aktienmärkten Käufe ausgelöst hatte.

Gross war die Unterstützung von den Finanzwerten. Allen voran Credit Suisse waren nach guten Quartalszahlen gesucht. Aber auch ABB und Roche legten nach ihrer Ergebnispublikation deutlich zu.

Zum Schluss gewann der SMI 2,28 Prozent auf den Stand von 5765,51 Punkten. Der breite SPI avancierte mit 2,04 Prozent auf 4944,17 Punkte.

Die Aktien von UBS (+5,2%), Julius Bär (+6,2%) und Credit Suisse (+5,8%) bildeten das Siegertrio im SMI/SLI. Credit Suisse habe einen soliden Quartalsausweis vorgelegt, hiess es.

Weit oben standen auch die Technologietitel von ABB (+4,3%). Der Elektrotechnikkonzern hat im zweiten Quartal sowohl beim Umsatz als auch auf den Stufen EBIT und Reingewinn besser als erwartet abgeschnitten. Dagegen wurde der schwache Auftragseingang von Analysten kritisiert.

Die Genusscheine von Roche stiegen um 3,2%. Umsatz und operativer Gewinn im ersten Halbjahr bewegten sich zum Teil deutlich über den Prognosen, während der Reingewinn des Pharmakonzerns von einer Sonderposition aus der Genentech-Transaktion geprägt war.

Logitech-Aktien (-6,3%) büssten hingegen nach Zahlen deutlich ein. Analysten zeigten sich trotz zum Teil übertroffener Prognosen enttäuscht - sie hatten auf einen positiveren Ausblick des Computerzubehör-Herstellers gehofft.

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