Wohnungen

Situation bei Schweizer Mietwohnungen bleibt weiterhin angespannt

Die Preise für Mietwohnungen haben sich in den letzten Jahren massiv verteuert (Symbolbild)

Die Preise für Mietwohnungen haben sich in den letzten Jahren massiv verteuert (Symbolbild)

Die Lage auf dem Schweizer Wohnungsmarkt hat sich im vergangenen Jahr leicht entspannt. Dazu beigetragen hat die starke Neubautätigkeit und das abgeflachte Bevölkerungswachstum. Weitgehend ausgenommen von dieser Entspannung sind indes Mietwohnungen.

Dies gab das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Freitag bekannt. Bei Mietwohnungen bleibe die Situation - ausser im oberen Preissegment - weiterhin angespannt. In der Westschweiz war gemäss BWO indes überhaupt kein Nachfragerückgang spürbar. Wesentlich entspannt hat sich dagegen der Markt für Wohneigentum. Ausser im Raum Zürich hätten sich Nachfrage und Angebot eingependelt.

Wie aus der publizierten Untersuchung des BWO weiter hervorgeht, haben sich aber die Preise für Mietwohnungen und Eigentumsobjekte zwischen 2005 und 2010 massiv verteuert. Das gute konjunkturelle Umfeld und die damit verbundene Einwanderung habe zu einer hohen Nachfrage und der Preissteigerung in den wirtschaftlichen Boomregionen beigetragen.

Das BWO hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) den Einfluss der Personenfreizügigkeit auf den Wohnungsmarkt untersucht. Demnach macht sich die Zuwanderung stärker im Mietwohnungssektor als im Eigentumssektor bemerkbar und ist vor allem in den Zentren Zürich, Genf und Lausanne sowie in der Zentralschweiz spürbar.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1