Zug
Sinser buhlen jetzt um Zuger Geschäftsleute

Nächste Woche wird das neue Hotel Arcade in Sins eröffnet. Die Eigentümer haben es dabei vor allem auf Geschäftsleute aus dem Raum Zug abgesehen.

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Hotel Arcade in Sins

Hotel Arcade in Sins

Aargauer Zeitung

Eddy Schambron

Heute kann das neue Hotel Arcade in Sins an einem Tag der offenen Tür besucht werden. «Die Besucherinnen und Besucher werden ein modernes Hotel antreffen, das alle Wünschen der heutigen Kunden erfüllt», verspricht Geschäftsführer Isidor Mathis. 63 Zimmer, davon 37 Einzelzimmer stehen zur Verfügung. Sie sind in erster Linie für Geschäftsleute aus dem Raum Zug gedacht, am Wochenende aber auch für Durchreisende von Nord nach Süd und umgekehrt. «Sins liegt verkehrstechnisch hervorragend», stellt Mathis fest, «zentral und trotzdem ländlich.»

Bettennot in Zug

Die Wahl des Standortes Sins ist nicht zufällig. «In der Stadt Zug herrscht seit Jahren Not an Hotelbetten», weiss Mathis. Der Sprung über die Reuss war deshalb naheliegend, weil hier Land zur Verfügung stand und das Hotel an diesem Standort Kundinnen und Kunden grossräumig ansprechen kann. Aber auch für die Gemeinde Sins ist das Angebot eine Bereicherung, ist der Geschäftsführer überzeugt. «Wir schaffen 12 bis 15 Arbeitsplätze, welche vor allem mit Teilzeitleuten besetzt werden.»

Das Personal konnte aus der Umgebung rekrutiert werden, ohne dass es mit einem Inserat hätte gesucht werden müssen. «Das Personal aus der Umgebung ist ein Vorteil für das Hotel, die Einheimischen können den Gästen so die Volksseele näher bringen.» Denn Mathis ist überzeugt, dass sein Hotel nicht nur für Geschäftsleute attraktiv ist. Die nähere Umgebung, vom Zugersee über Luzern bis zum Lindenberg biete schliesslich auch zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeit- und Feriengestaltung sozusagen vor der Haustür. Entsprechend wird auf der eigenen Homepage auch geworben.

Sicherheit grossgeschrieben

Das Hotel Arcade bietet Zimmer mit der neuesten technischen Infrastruktur für Kommunikation und Infotainment. «Modernste Technik und Sicherheitssysteme garantieren für einen ungestörten und erholsamen Aufenthalt», verspricht Mathis. Eine Weinbar, «sehr kommunikativ eingerichtet», lädt zum Verweilen ein. Eine Tiefgarage sowie ein Fitnesscenter im Hause ergänzen das Angebot. Auch stehen Konferenzräume zur Verfügung. Ausser dem Frühstück werden keine Mahlzeiten serviert. «Dafür bietet sich zum Beispiel das Hotel Löwen, dessen Wirt Mitbesitzer des Hotels ist, an.»

Lobend äussert sich Isidor Mathis über die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sins: «Die Behörde ist sehr konstruktiv und hilfsbereit und zeigte ein grosses Interesse, diese Lücke im Hotelleriebereich zu schliessen.»

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