Wirtschaft

Sika hält an Zielen fest und expandiert weiter

Sika-CEO Paul Schuler am Hauptsitz in Baar.

Sika-CEO Paul Schuler am Hauptsitz in Baar.

Ohne negative Wechselkurseffekte hätte Sika ein neues Rekordjahr, sagt Konzernchef Paul Schuler.

(mim) Der Baarer Baustoffkonzern Sika hält trotz Coronakrise an den Zielen für das laufende Geschäftsjahr fest. «Wir stehen zu den Zielen. Der Umsatz wird wie kommuniziert wegen der Verluste auf Währungen im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgehen, und der operative Gewinn auf Stufe Ebit sollte in etwa auf dem Vorjahresniveau zu liegen kommen. Ohne negative Wechselkurseffekte hätten wir im Übrigen ein neues Rekordjahr», sagte CEO Paul Schuler in einem Interview mit «The Market». Im November 2019 hatte Sika gesagt, man wolle bis 2023 pro Jahr rund 6 bis 8 Prozent wachsen. Zwei Drittel davon sollen aus eigener Kraft kommen, der Rest aus Zukäufen.

Der 65-Jährige äusserte sich im Interview unter anderem auch zu seiner beruflichen Zukunft: «Ich werde noch einen Moment dabeibleiben. Wir haben aber für alle unsere Führungskräfte eine Nachfolgeregelung. Das gilt auch für den CEO», so Schuler.

Am Donnerstag hat Sika zudem eine neue Fertigungsanlage in Dubai in Betrieb genommen und damit die Produktionskapazität in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgebaut. Lokal produziert werden nun neben Betonzusatzmitteln auch Epoxidharze. Der Standort in Dubai fungiert bereits seit 2018 als strategisches Vertriebs- und Distributionszentrum für die Region. Die Wirtschaft der Vereinigten Arabischen Emirate sei durch die Covid-19-Krise und den Einbruch des Erdölpreises rückläufig, schreibt Sika. Dank umfangreicher Investitionen in die Transportinfrastruktur sei allerdings von einer raschen Erholung der Bauindustrie auszugehen. Bereits 2021 soll die Bauwirtschaft mit 1,8 Prozent erneut wachsen und in den Folgejahren weiter an Dynamik gewinnen.

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