Irland

Seit Finanzkrise kehrt erste irische Bank in Gewinnzone zurück

Bank-of-Ireland-Filiale (Archiv)

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Mit der irischen Geschäftsbank Bank of Ireland hat erstmals seit der Finanzkrise ein irisches Finanzinstitut wieder Gewinn gemacht. Die Bank sei in den ersten beiden Monaten des Jahres 2014 in der Gewinnzone, teilte die Bank of Ireland am Montag in Dublin mit.

Bankchef Richie Boucher sprach von "signifikanten Verbesserungen". Die wirtschaftliche Grosswetterlage in Irland verbessere sich weiter, die Aussichten für die Zukunft seien positiv, sagte Boucher. Im Jahr 2013 habe ein Vorsteuerverlust von 569 Millionen Euro zu Buche gestanden. Dies ist deutlich weniger als noch 2012, als die Bank mit rund 1,5 Milliarden Euro im Minus stand.

Der aufgeblähte Bankensektor hatte Irland mit allzu lockerer Kreditvergabe vor allem für die Immobilienbranche in den Jahren vor 2010 in die Krise gestürzt und an den Rand des Staatsbankrotts gebracht. Die Regierung verstaatlichte einen grossen Teil der Branche und verkleinerte sie drastisch. Die Bank of Irland ist eine der wenigen Geschäftsbanken, die nach der Rosskur übrig blieben.

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