Lebensmittelindustrie

Schwellenländer füllen bei Ketchup-Hersteller Heinz die Kasse

Heinz: Mehr Umsatz weniger Gewinn (Archiv)

Heinz: Mehr Umsatz weniger Gewinn (Archiv)

Inder, Russen und Lateinamerikaner füllen die Kassen des Ketchup-Herstellers Heinz. Weil die Nachfrage in den Schwellenländern gestiegen ist, konnte der US-Lebensmittelkonzern im zweiten Geschäftsquartal den Umsatz im Jahresvergleich um knapp 3 Prozent auf 2,67 Mrd. Dollar hochschrauben.

Das operative Ergebnis legte per 28. Oktober ebenfalls zu, wie Heinz mitteilte. Unter dem Strich fiel der Gewinn dagegen von 277 auf 231 Mio. Dollar. Im Vorjahresquartal hatte Heinz massiv von günstigeren Währungskursen profitiert.

Während sich in Indien Getränke besser verkauften, waren es in Lateinamerika und Russland vor allem der Klassiker Ketchup sowie Babynahrung. Die Kunden im Heimatmarkt USA hielten sich dagegen spürbar zurück: Ihnen schmeckten die Preiserhöhungen von Heinz nicht. In Europa machte der starke Euro dem US-Konzern zu schaffen.

In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres werde das Geschäft weiter anziehen, sagte Heinz-Chef William Johnson. Er hob die Jahresprognose an und erwartet nun einen Gewinn je Aktie von 2.72 bis 2.82 Dollar. Bislang hatte sich der Konzern maximal 2.70 Dollar pro Aktie zugetraut.

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