Ähnlich tief wie Schweizerinnen und Schweizer müssen in Europa nur die Norweger in die Tasche greifen. Dort kosteten Waren und Dienstleistungen letztes Jahr kaufkraftbereinigt 55 Prozent mehr als im EU-Schnitt, wie europäische Statistikbehörde errechnet hat.

Teuerstes Land unter den 28 EU-Mitgliedern war im letzten Jahr Dänemark mit einem Abstand von 40 Prozent zum Mittelwert. Auf den nächsten Plätzen folgten Schweden (+30 Prozent), Finnland (+24) und Luxemburg (+23).

In den Nachbarländern der Schweiz lag dagegen das Preisniveau weniger als 10 Prozent über dem EU-Schnitt, in Deutschland um 2 Prozent, in Italien um 3, in Österreich um 7 und in Frankreich um 9 Prozent.

Am billigsten war es 2013 in Mazedonien, Bulgarien und Albanien. Dort mussten Konsumenten für einen repräsentativen Warenkorb nur etwa halb so viel berappen wie der Durchschnittseuropäer.