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Schweizer Werbemarkt stagniert im ersten Halbjahr

In stagnierendem Umfeld: Werbevermarkter (Symbolbild)

In stagnierendem Umfeld: Werbevermarkter (Symbolbild)

Der Schweizer Werbemarkt stagniert. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurde Werbung für insgesamt 2,36 Milliarden Franken geschaltet, das sind nur gerade 0,3 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2012.

Die Autoindustrie, im Vorjahr noch die werbefreudigste Branche, verzeichnete einen Rückgang um 5,6 Prozent auf 247 Millionen Franken und musste ihren Spitzenplatz an die Nahrungsmittelindustrie abgeben. Diese steigerte ihre Werbeausgaben um 10,7 Prozent auf 259 Millionen Franken, wie das Marktforschungsunternehmen Media Focus am Donnerstag mitteilte.

Der beliebteste Werbeträger war auch in diesem Jahr bislang das Fernsehen, dem fast ein Drittel der gesamten Werbeausgaben zuflossen. Derweil büssten die Printmedien weiter an Marktanteilen ein. Die Tages-, Wochen- und Sonntagspresse kam noch auf 27,2 Prozent.

Im Monat Juni stiegen die Werbeausgaben gleich stark wie im gesamten ersten Halbjahr um 0,3 Prozent und erreichten 381 Millionen Franken. Das Podest der drei eifrigsten Werber des vergangenen Monats ist ganz in orange gehalten: An der Spitze steht der Detailhändler Coop, vor seinem Rivalen Migros und dem Telekommunikationskonzern Orange.

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