Darunter fallen Debit- und Kreditkarten. Neuartige Formen wie Bezahl-Apps sind im Vergleich dazu noch wenig verbreitet, wie eine von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erhobene und am Donnerstag veröffentlichte Umfrage zeigt.

Bargeld und auch Bezahl-Apps werden dabei namentlich für die Zahlung von kleinen und mittleren Beträgen eingesetzt. Für Beträge ab 50 Franken nutzen die Leute dagegen vermehrt Debitkarten wie Maestro/EC-Karte oder Postcard und für Beträge ab 200 Franken Kreditkarten.

Die Debitkarte ist in der Schweiz denn auch das mit Abstand meistgenutzte bargeldlose Zahlungsmittel. Von den erfassten Transaktionen werden 22 Prozent damit abgewickelt. Der entsprechende Anteil bei Kreditkarten beträgt 5 Prozent.

70 Prozent in bar

In der Schweiz wohnhafte Personen ab 15 Jahren nehmen pro Tag durchschnittlich 1,6 Zahlungen vor. Dabei beläuft sich der Durchschnittsbetrag auf 41 Franken. Von den erfassten Zahlungen werden 70 Prozent bar abgewickelt. Bezogen auf die Beträge werden 45 Prozent der Ausgaben mit Bargeld bezahlt.

Die Bevölkerung in der Schweiz weist insgesamt ein ähnliches Zahlungsverhalten auf wie die Bevölkerung der Eurozone im Durchschnitt, hält die SNB weiter fest.

Im Rahmen der im Herbst 2017 durchgeführten Umfrage gaben rund 2000 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz in einem Interview Auskunft über ihr Zahlungsverhalten im Allgemeinen und über die Bargeldnutzung im Besonderen. In einem Tagebuch erfassten sie ihre Zahlungen an sieben aufeinanderfolgenden Tagen. Insgesamt hielten sie in den Tagebüchern über 22'500 Transaktionen fest.