Der Schweizer Tourismus hat laut der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) die Trendwende geschafft.

Aufgrund der günstigen konjunkturellen Lage im In- und Ausland dürften die Logiernächte in der Wintersaison um 2,3 Prozent ansteigen, teilte das Institut am Mittwoch mit.

Dieser Prognose liegt die Annahme von durchschnittlichen Witterungsbedingungen zu Grunde. Allerdings könnte sich der seit Mitte Jahr wieder erstarkte Franken etwas dämpfend auf die Nachfrage auswirken.

Positiver Trend hält an

Mit einem Wachstum bei den Logiernächten von 3,1 Prozent fiel bereits die vergangene Sommersaison erfreulich aus. Auch über die diesjährige Wintersaison hinaus dürfte sich der positive Trend weiter fortsetzen. So erwartet die KOF für 2019 ein Wachstum von 2,7 Prozent, und für 2020 wird mit einem Anstieg um 2,4 Prozent gerechnet.

Die stärksten Impulse sollen dabei von den ausländischen Gästen ausgehen. Insbesondere bei Touristen aus dem asiatischen und nordamerikanischen Raum dürften hohe Zuwachsraten verzeichnet werden. Auch bei Gästen aus dem Euroraum sei mit einer weiteren Erholung zu rechnen. Der positive "Nachholeffekt" der letzten beiden Jahre dürfte laut KOF aber allmählich abnehmen.