Damit lag die mittlere Gesamtentlöhnung der Höchstbezahlten in der Schweiz an der europäischen Spitze, wie das Beratungsunternehmen Hewitt in der Studie "2009 - Eurotop 100 Directors' Remuneration" ausweist.

Das liege mitunter an der vergleichsweise hohen Marktkapitalisierung und an den Branchen der untersuchten Schweizer Firmen, schreibt Hewitt. Für die Schweiz wurden die Entlöhnungen bei ABB, Credit Suisse, Nestlé, Novartis, Roche, UBS und Zurich Financial Services untersucht.

Die Studie zeigt im weiteren, dass sich die Entlöhnung der Top-Manager in Europa angleicht. Das sei mit ein Zeichen dafür, dass führende Firmen ihr Leitungspersonal aus demselben internationalen Markt rekrutieren, teilte Hewitt mit.

Während die Lohnhöhe sich europaweit angleicht, gibt es bei Struktur und Mix Unterschiede. Der Anteil leistungsabhängiger Lohnkomponenten ist hoch und liegt in der Schweiz mit 72 Prozent im europäischen Mittelfeld.

Für die Studie wertete Hewitt die per 31. Dezember 2008 veröffentlichten Jahresberichte der 100 grössten kotierten Firmen in Europa aus.