Über die Präsenz der Schweizer Telekomunternehmen auf dem EuroAirport liefen während Monaten Verhandlungen mit den französischen Mobilfunkanbietern und Behörden. Eine Lösung sei jedoch nicht gefunden worden. Die französische Seite beharrt auf der alleinigen Nutzung der Frequenzen, wie am Mittwoch bekannt wurde.

Das Problem für die Schweizer Telekomunternehmen besteht darin, dass sich der Flughafen Basel-Mülhausen auf französischem Territorium befindet. Swisscom ging 2004 bei der Erstellung ihrer Sendeanlagen davon aus, dass der Staatsvertrag vom 1949 zwischen Frankreich und der Schweiz auch die Mobilfunkversorgung legitimiert. Nun habe sich gezeigt, dass dies nicht der Fall ist.

Kunden der Schweizer Telekomanbieter müssen künftig auf Roaming zurückgreifen, wenn sie auf dem EuroAirport telefonieren oder surfen wollen. Der Flughafen bietet indes inzwischen einen kostenlosen Wifi-Service an, der künftig ausgebaut werden soll, wie die Flughafendirektion mitteilte.