Schweizer lassen sich auswärts essen 20,3 Milliarden kosten

Schweizer essen gerne auswärts

Schweizer essen gerne auswärts

Für 20,3 Mrd. Franken haben die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz im vergangenen Jahr auswärts gegessen. Das waren 1,3 Mrd. mehr als im Jahr zuvor, wie der Verband GastroSuisse in Zürich bekanntgab.

Durchschnittlich gibt es in der Schweiz ein Restaurant auf 386 Einwohnerinnen und Einwohner. Und diese wurden im Jahr 2008 ausgiebig besucht, wie die jüngsten Zahlen zeigen. Die ausgewiesenen Zahlen schliessen den Konsum ausländischer Touristen nicht mit ein.

Am meisten zugelegt haben laut GastroSuisse die herkömmliche Gastronomie sowie die Schnellverpflegungseinrichtungen. Sorgenvoll blickt der Verband der Hotellerie und Restauration dagegen in die Zukunft.

Angesichts der Wirtschaftskrise gab Zentralpräsident Klaus Künzli vor den Medien zu bedenken, dass verunsicherte Gäste zuerst an jenen Dienstleistungen sparten, die sie "vermutlich auch zu Hause erbringen" könnten - dass sie also vorab weniger auswärts essen gehen.

Auf politischer Ebene kämpft GastroSuisse gegen die seiner Ansicht nach krasse Benachteiligung des Gastgewerbes gegenüber dem Detailhandel bei der Mehrwertsteuer. Der Verband schlägt die rasche Einführung eines einheitlichen Mehrwertsteuersatzes von fünf Prozent vor.

Mit 235 000 Beschäftigten ist das Schweizer Gastgewerbe laut GastroSuisse der sechstgrösste Arbeitgeber der Schweiz. Der Verband hat rund 21 000 Mitglieder.

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