UBS Konsumindikator

Schweizer kaufen ein wie wild

Eine Frau in Shoppinglaune - Konsum steigt an (Symbolbild)

Eine Frau in Shoppinglaune - Konsum steigt an (Symbolbild)

Bei den Schweizer Konsumenten ist die Krise verflogen. Sie shoppen wieder so viel wie vor der Krise. Das zeigt der UBS-Konsumindikator. Er ist im März sprunghaft angestiegen.

Der von UBS erstellte Konsumindikator ist im März sprunghaft gestiegen. Gegenüber Februar legte er von 1,20 auf 1,71 Punkte zu und erreichte wieder sein Vorkrisen-Niveau vom Sommer 2008. Der steile Anstieg deute auf eine Beschleunigung des Konsumwachstums, schreibt die Bank. Mit einem Anteil von 57 Prozent am Schweizer Bruttoinlandprodukt ist der Privatkonsum die mit Abstand wichtigste Komponente.

Die Ökonomen der UBS sehen sich vom Konsumindikator in ihrer Prognose eines Wirtschaftswachstums von 2,5 Prozent im laufenden Jahr bestätigt.

Vor allem Autos gekauft

Der grösste Teil des Anstiegs ist auf das Wachstum bei den Autokäufen zurückzuführen: Im März wurden 28'354 Neuwagen immatrikuliert, was einem Plus von 20 Prozent zum Vorjahr entspricht. Letztmals wurden im Sommer 2008 derart viele Neuwagen in Verkehr gesetzt.

Daneben trug auch die hohe Nachfrage nach Hotelübernachtungen zum Anstieg des Konsumindikators bei - nur im Jahre 2007 wurden im Februar mehr Logiernächte von Inländern verzeichnet als in diesem Februar.

Die zu erwartende Verbesserung der Konsumentenstimmung und des Geschäftsgangs im Detailhandel dürften den Konsumindikator in den kommenden Monaten weiter steigen lassen.

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