Wie aus der provisorischen Beherbergungsstatistik für September 2009 hervorgeht, verzeichnete die Hotellerie im September 3,4 Millionen Übernachtungen, 14'000 oder 0,4 Prozent weniger als im September 2008. Zum Vergleich: Im August war die Zahl der Logiernächte gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,5 Prozent gefallen, im Juli um 5 Prozent.

Die inländische Nachfrage blieb laut den Angaben des Bundesamtes für Statistik im September mit 1,6 Millionen Übernachtungen stabil. Die Besucher aus dem Ausland verzeichneten 1,8 Millionen Logiernächte, minus 0,7 Prozent gegenüber September 2008.

Von Januar bis September 2009 wurden insgesamt 28,7 Millionen Logiernächte registriert. Das sind 1,7 Millionen oder 5,7 Prozent weniger als in der gleichen Vorjahresperiode. Bei den inländischen Gästen ging die Zahl um 3,4 Prozent, bei den ausländischen um 7,4 Prozent zurück. Mit Ausnahme des April mit der Osterzeit verliefen alle Monate dieses Jahres negativ.

Erneut erwiesen sich im September die Asiaten als treueste Touristen. Sie buchten 18 Prozent mehr Übernachtungen als im September 2008. Japan, China und die Golfstaaten verzeichneten die stärksten Zuwachsraten.

Am Montag hatten Tourismus Schweiz und das Staatssekretariat für Wirtschaft einen Rückgang der Hotelübernachtungen in der Schweiz zwischen November 2008 und Oktober 2009 von 5,7 Prozent vermeldet. Hintergrund sei die Weltwirtschaftskrise. Eine Erholung wird erst Ende 2010 erwartet.