Demnach unterstützt eine deutliche Mehrheit des Personals von Schweizer Grossfirmen in den USA die Republikaner. 65 Prozent der bisherigen Spendengelder gingen an die Partei von Donald Trump, Marco Rubio und Ted Cruz.

Am spendabelsten zeigt sich das Personal der UBS, das 500 000 Dollar zusammenbrachte – ebenfalls mit Vorliebe für die Republikaner. Auf der Schweizer Spende-Hitliste folgen hinter der UBS der Pharmakonzern Novartis, die Farmers Group, eine Tochter der Zurich Versicherung und die Grossbank Credit Suisse.

Novartis ist allerdings eine Ausnahme. Denn die meisten US-Mitarbeitenden des Basler Pharmakonzerns bevorzugen die Demokraten. Ausserhalb der USA spenden Angestellte von britischen Firmen am meisten.

Doch gleich an zweiter Stelle folgen die Schweizer Unternehmen. Martin Naville, Chef der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer, zeigt sich in der „Schweiz am Sonntag“ nicht überrascht: «Schweizer Firmen und deren US-Tochtergesellschaften gehören seit Jahren zu den grössten Investoren in den USA.»

Dass sie mehrheitlich den Republikanern spenden, sei ebenfalls nachvollziehbar. «Unternehmer in der Schweiz wählen nun mal auch eher FDP als SP.» Dass beim Novartis-Personal das Demokraten-Lager hingegen grösser sei, habe wohl damit zu tun, dass der Pharmakonzern in den USA vom staatlichen Gesundheitswesen abhängig sei.

Laut der Schweizer Botschaft in Washington D.C. zählen Schweizer Firmen rund 450 000 Stellen in den USA. Mehr als jede zehnte davon ist in der Finanz- und Versicherungsbranche angesiedelt. Der Löwenanteil der Stellen liegt in Kalifornien, Texas und New York. Die Einzelspenden der Mitarbeitenden widergeben nicht die politische Haltung der Firmen.