Aussenhandel

Schweizer Exporte im Februar weiter auf Wachstumskurs

Im Februar ist der Aussenhandel weiterhin auf hohem Niveau, auch wenn die Importe im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen sind. (Archiv)

Im Februar ist der Aussenhandel weiterhin auf hohem Niveau, auch wenn die Importe im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen sind. (Archiv)

Die Exporte der Schweiz haben im Februar zugelegt. Die Importe blieben zwar auf hohem Niveau, büssten jedoch ein, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte. Damit bleibt der Aussenhandel auf hohem Niveau.

Die Schweizer Handelsbilanz schloss damit im Februar mit einem Überschuss von 3,22 Milliarden Franken. Dazu beigetragen haben steigende Exporte: Saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren um 1,8 Prozent zu, real um 2,3 Prozent.

Die Importe hingegen gingen um 9,8 Prozent (real: -9,5 Prozent) zurück. Laut Mitteilung der EZV resultierte dieser Rückgang jedoch vor allem aus dem Spitzenergebnis des Vormonats.

Für 93 Prozent des Import-Rückgangs stehen die Warengruppen Chemie-Pharma und Fahrzeuge. Im Januar waren nämlich Flugzeuge importiert worden. Nach Regionen sind die Importe im Berichtsmonat vor allem aus den USA und Europa gesunken, während die Einfuhren aus Asien zugelegt haben.

Mehr exportiert wurde vor allem nach Europa; auch die Exporte nach Asien blieben weiterhin aus Wachstumskurs, wie es in der Mitteilung heisst. Nach Warengruppen bestätigten die chemisch-pharmazeutischen Produkte den langfristigen Wachstumstrend bei den Ausfuhren.

Uhrenexporte mit starkem Plus

Ein zweistelliges Wachstum verzeichneten die Schweizer Uhrenexporte im Februar, nachdem sie bereits mit einem deutlichem Plus ins Jahr gestartet waren. Das Exportvolumen stieg gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 12,9 Prozent auf 1,69 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Dabei profitierten die Uhrenhersteller von der starken Entwicklung in China, Hongkong und auch den USA. Schwächer waren die Export-Steigerungen nach Japan, Deutschland und Singapur. Gar rückläufige Exportvolumen wiesen Märkte wie Grossbritannien oder Italien auf.

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