Das SMI-Index der Blue Chips schloss um 0,09 Prozent höher auf 6217,12 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verlor um 0,41 Prozent auf 956,84 Stellen, und der breite Swiss Performance Index (SPI) schloss unverändert auf 5346,17 Zählern.

Bankwerte standen unter Druck, nachdem Frankreich Medienberichten zufolge von der Schweiz Namen und weitere Details zu 3000 vermuteten Steuerflüchtlingen erhalten hat. Credit Suisse (-0,8%) und Julius Bär (-1,2%) gehörten in der Folge zu den schwächeren SMI-Werten.

UBS rückten hingegen um 0,7% vor. Die Grossbank war nach dem US-Vergleich offenbar wieder interessant für Grossinvestoren und hatte mit der Capital Group Companies einen neuen Grossaktionär aus den USA erhalten. Die Investment-Gesellschaft mit Hauptsitz in Los Angeles hält eine Beteiligung von 4,38%. Am Montag hat die US-Steuerbehörde IRS ein Gesuch um Amtshilfe betreffend den 4450 UBS-Konten eingereicht.

Die zuletzt stark gelaufenen Zykliker wurden am Montag in der Regel überdurchschnittlich verkauft. So sanken Givaudan um 2,8%, Richemont um 2,5%, ABB um 2,0%, Logitech um 2,0%, Swatch um 1,9%, Kühne+Nagel um 1,6% und Holcim um 1,2%. Die prozentual grössten Einbussen erlitten unter den SMI-/SLI-Valoren Petroplus (-3,0%) im Zuge rückläufiger Rohölnotierungen. Gegen den Trend zogen Nobel Biocare (+1,6%) und OC Oerlikon (+1,3%) an.