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Schweizer Börse schliesst wegen Gewinnmitnahmen erneut schwächer

Gewinnmitnahmen drücken Börse (Archiv)

Gewinnmitnahmen drücken Börse (Archiv)

Die Schweizer Aktien haben schwächer geschlossen. Die Korrektur, die sich bereits am Vortag abgezeichnet hatte, setzte sich damit fort. Als Folge der anhaltenden Gewinnmitnahmen wurden erneut vor allem Finanztitel zurückgestuft.

Auch zyklische Werte gerieten teils stärker unter Druck. Hingegen stützten defensive Valoren, allen voran Nestlé, den Markt. Im Handel wurde die Korrektur als eher vorübergehend bezeichnet, sie sei nach den jüngsten Avancen auch nötig.

Das SMI-Index der Blue Chips schloss um 0,64 Prozent tiefer auf 6089,24 Punkten (Tagestief: 6036). Der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,73 Prozent auf 5235,32 Zähler.

Grösster Verlierer waren OC Oerlikon mit einem Minus von 5,5 Prozent. Händler führten die Abgaben auf die Befürchtungen des Marktes über ausserordentliche Abschreibungen auf dem aktivierten Goodwill zurück.

Ebenfalls deutlich im Minus schlossen Swiss Re (-4,8 Prozent). Auch Julius Bär (-3,0 Prozent), Swiss Life (-2,9 Prozent), Bâloise (-2,7 Prozent), CS (-2,2 Prozent) und UBS (-2,7 Prozent) verloren deutlich. ZFS (-0,3 Prozent) zeigten sich widerstandsfähiger.

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