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Schweizer Börse schliesst mit Verlust - Konjunktursorgen belasten

Entree der Börse in Zürich (Archiv)

Entree der Börse in Zürich (Archiv)

Der Schweizer Aktienmarkt hat zu Wochenbeginn im Minus geschlossen. Negative Vorgaben aus dem Ausland und wieder aufkeimende Konjunktursorgen prägten das Handelsgeschehen. Besonders Finanzwerte und zyklische Titel litten unter Gewinnmitnahmen.

Das Blue-Chip-Barometer SMI büsste bis zum Handelsschluss 1,70 Prozent auf 5883,70 Punkte ein. Der breite Gesamtmarkt - gemessen am SPI - fiel um 1,69 Prozent auf 5068,29 Zähler.

Swatch (-6,8 Prozent) litten unter starkem Verkaufsdruck. Als Auslöser nannten Händler Rückstufungen durch die Deutsche Bank und Cheuvreux. Ende der Vorwoche hatte der Bieler Uhrenkonzern zudem nach überraschend guten Halbjahreszahlen an der Börse um fast 13 Prozent zugelegt. Richemont verloren 2,8 Prozent.

Auch die Finanztitel wurden von den Anlegern tiefergestellt. UBS gaben um 3,7 Prozent ab, Swiss Life um 3,4 Prozent, Credit Suisse um 3,8 Prozent und Julius Bär um 4,3 Prozent nach.

Bei Swiss Re (-3,6 Prozent) wurde als Belastungsfaktor auch die Hurrikan-Saison in der Karibikregion und im Südosten der USA genannt. Bâloise (-1,2 Prozent) und ZFS (-1,4 Prozent) hielten sich etwas besser.

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