Während Swiss Re zu den klaren Gewinnern gehörte (+6,4 Prozent), musste UBS gar die stärksten Verluste unter den Blue Chips hinnehmen (-5,8 Prozent). Insbesondere der weiter ungebremst anhaltende Geldabfluss bereitet den Beobachtern Sorge. Credit Suisse (-2,0 Prozent) notierten im Einklang mit den meisten Bankentiteln europaweit deutlich im Minus, während Julius Bär (-0,2 Prozent) besser abschnitten.

Zyklische Titel standen, angeführt von ABB (-1,2 Prozent), ebenso auf der Verliererseite. Belastend für ABB dürfte sich ein Kommentar des Credit Suisse-Experten ausgewirkt haben. Sie schrieben, dass sich die Aufträge im Bereich Stromversorgung im wichtigen chinesischen Markt rückläufig entwickelt habe. Auch Holcim (-1,2 Prozent) und Petroplus (-1,0 Prozent) verbilligten sich, ebenso wie Swatch (-1,9 Prozent) und Richemont (-1,3 Prozent).

Auch Nestlé (-1,8 Prozent) gaben stärker als der Gesamtmarkt nach. Weniger stark verloren hingegen die Pharmatitel Novartis (-0,2 Prozent) und Roche (-0,6 Prozent).

Im Plus notieren Lonza (+1,8 Prozent) und Clariant (+1,7 Prozent). Beide geben am Mittwoch ihre Quartalsergebnisse bekannt. Am breiten Markt waren zudem Phoenix Mecano (+0,8 Prozent) gesucht. Auch der Quartalsabschluss von Von Roll (+3,7 Prozent) stiess auf positives Echo.