Die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten hätten die Hoffnung auf ein Rezessionsende geschürt, hiess es im Handel. Der Beschäftigungsrückgang in den USA hat sich im Juli stärker als erwartet verlangsamt.

Aus Unternehmenssicht standen in der Schweiz der Versicherer Zurich Financial Services (ZFS) (+2,1 Prozent) und die UBS im Blickfeld der Marktteilnehmer. Die Aussicht auf eine Beilegung des lange währenden Streits liessen die UBS-Aktien um 2,8 Prozent steigen.

Nicht zuletzt der Umstand, dass die Parteien lediglich weitere zweieinhalb Stunden Verhandlungszeit forderten, deute daraufhin, dass sich die Streithähne auf der Zielgeraden befinden, hiess es. Nach Börsenschluss gaben die Parteien allerdings bekannt, dass sie mehr Zeit zur Einigung benötigen.

Die SMI-Schwergewichte Roche (+1,5 Prozent), Nestlé (+0,8 Prozent) und Novartis (+0,3 Prozent) stützten die positive Entwicklung am Schweizer Aktienmarkt. Novartis informierte über ein Abkommen im Bereich Stammzellen mit Opexa. Insgesamt könnten die Zahlungen ohne Lizenzgebühren auf über 50 Mio. Dollar zu stehen kommen.

Deutlich gesucht waren auch die Valoren von Swisscom (+2,6 Prozent), nachdem deren italienische Tochtergesellschaft Fastweb am Vorabend Zahlen zum ersten Halbjahr 2009 vorgelegt hat.

Unter den grössten Verlierern waren unter anderem APEN (-5,0 Prozent) zu finden. Die Titel hatten in den letzten Tagen fulminant zugelegt.